Zahlreiche der angestellten Reinigungskräfte haben bereits vor ihrer Anstellung mit Putzen ihren Lebensunterhalt bestritten, während beispielsweise Hausfrauen und Studenten damit ihre finanzielle Situation verbessern wollen. Jedoch bleibt der Traum vom großen Geld weiter bestehen. Reinigungskräfte, die für den Service Helpling tätig werden müssen von ihrem Stundensatz in Höhe von 14,90 Euro 20 Prozent Vermittlungsprovision an den Service zahlen, sodass sich ihr Stundenlohn bei einem Satz von 11,90 Euro einpendelt.

Jedoch steigt mit den Jahren der Betriebszugehörigkeit auch der jeweilige Stundenlohn stetig an. Ausgehend von ihrem Stundenlohn müssen sie noch die anfallenden Sozialabgaben zahlen wie zum Beispiel Krankenversicherung (Pflegeversicherung im Test). Hierbei ist auch noch nicht die Fahrtzeit eingerechnet. Somit bleibt den Reinigungskräften ein Nettostundenlohn, der bei acht Euro liegt.

Die Reinigungsbranche in Deutschland zählt circa 20.000 aktive Unternehmen. Mit 616.894 Angestellten (2012) ist sie das beschäftigungsreichste Handwerk hierzulande. Nicht nur deswegen ist der Wettbewerb im Reinigungshandwerk immens, was viele Unternehmen dazu bewegt, sich von der Masse abzusetzen. Heutzutage umfasst beispielsweise die Gebäudereinigung weitaus mehr als nur das Reinigen von Objekten.

Kleine Betriebe haben es somit schwer sich auf dem Markt zu etablieren. Mit einer durchdachten Kundenakquise und gezielter Werbung können aber auch Gebäudereiniger, die neu in der Branche sind oder noch einen geringen Kundenstamm haben Aufmerksamkeit von potentiellen Kunden erlangen und erfolgreich Aufträge erhalten.Die Crewmeister Zeiterfassung zeigt mit welchen Maßnahmen kleine Reinigungsbetriebe in ihrer Branche durchstarten können.

Auf das Innenverhältnis sollten sich beide Parteien im Vorfeld am besten schriftlich geeinigt haben. Das gilt auch für die Arbeitsverantwortung und -verwaltung. Als Subunternehmer ist man immer für die eigenen Arbeitskräfte verantwortlich. Gibt es beispielsweise Probleme bezüglich der ausgeführten Arbeitszeit bei einem Kunden, so ist der Subunternehmer selbst verantwortlich. In diesem Fall kann eine objektive Online-Zeiterfassung Klarheit und Transparenz schaffen.

Auf diesen Plattformen können Firmen Aufträge inserieren, aber auch Reinigungsfirmen haben die Möglichkeit direkt Dienste anzubieten. Diese Plattformen sind größtenteils kostenlos mit vielen aktiven Nutzern und somit für Gebäudereiniger, die neu in der Branche sind sehr interessant. Die Auswahl in Onlinebörsen ist meist sehr groß und vielfältig, da hier auch überregionale Angebote zu finden sind.

Sehr bekannte Online-Auftragsbörsen sind zum Beispiel Auftragsbank. Alternativ zu den Onlinebörsen gibt es auch zahlreiche Ausschreibungen von staatlichen oder kirchlichen Institutionen. Kleinere Aufträge in Schulen oder Kindergärten können auch für kleine Reinigungsbetriebe interessant sein. Bei staatlichen Ausschreibungen sollte man sich an die jeweilige Verwaltungsstelle wenden, bei kirchlichen Ausschreibungen an die zuständige Diözesanverwaltung.

Auch wenn das Kleinunternehmen erst am Anfang steht, sollte es sich bereits angemessen präsentieren. Insbesondere die gebotenen Leistungen und Preise sind ein entscheidender Faktor für Kunden. Im Idealfall sind diese Informationen für die potentiellen Kunden irgendwo schriftlich hinterlegt, damit diese sich einen Eindruck machen können. Als Werbemaßnahmen außerhalb des Internets bieten sich Visitenkarten an, Werbung auf Fahrzeugen oder auch einer Anzeige in einer Lokalzeitung, die lokale Aufmerksamkeit auf die neue Unternehmung wirft.

Die „digitale Visitenkarte“, also eine eigene Firmenhomepage, ist auch schon für Anfänger sinnvoll, denn im digitalen Zeitalter suchen Kunden vor allem im Internet nach Dienstleistungen. Ein gut Firmenprofil in den sozialen Medien ausreichend sein. Die vielleicht wichtigste Form der Kundenakquise, um in der Gebäudereinigung Aufträge zu generieren sind persönliche Referenzen.